11. März 2014

Sparen durchs Spielen?

Das Sozial-Lotto hilft Spielern beim Sparen

Es ist ein Phänomen, was immer wieder beobachtet werden kann: Selbst in Krisenzeiten spielen Menschen mit dem Wenigen, was sie haben, Lotto. Das Lottospiel ist einer der wenigen Bereiche, die von der Krise vor wenigen Jahren kaum beeinträchtigt worden sind. In den USA versuchen einige Institutionen jetzt, den Ärmsten unter den Spielern eine Möglichkeit zu geben, mit dem Lottospielen längerfristig Geld anzusparen.

Das Sozial-Lotto hilft Spielern beim Sparen

Die Faszination Lotto

Beim Lottospiel sind alle gleich. Egal ob arm oder reich, alle haben die gleichen Chancen. Lotto übt eine Faszination aus, die man sogar bis ins antike China zurückverfolgen kann. Die chinesische Mauer beispielsweise, wurde zum Teil aus Lottogeldern finanziert. Bis heute ist die Faszination für das Lottospiel ungebrochen. In den USA hat man in einer Studie sogar herausgefunden, dass besonders in den armen Bevölkerungsschichten der Lottoschein sogar als Altersvorsorge gesehen wird und viele Menschen lieber in einen Lottoschein, als in ihr Sparkonto investieren. Aus dieser Erkenntnis ist in den USA eine Bewegung entstanden, die es mit einem etwas anders gestalteten Lottospiel schaffen will, Leute zum Sparen zu animieren.

Sparprogramm? Nur mit Gewinnchance!

In der Studie ist heraus gekommen, dass viele Sparer keinen Sinn darin sehen, für einen minimalen Zinssatz ihr weniges, hart verdientes Geld auf ein Sparkonto zu legen. Der Ertrag bringt bei den geringen Zinsraten und den Summen, die die Geringverdiener sparen können, langfristig kaum etwas ein. Zinsraten um 1% bringen kaum was ein, vor allem, wenn man das durchschnittliche Sparvermögen pro Kopf auf rund Eintausend Dollar beziffert. Die Spieler hoffen stattdessen lieber darauf, dass sie mit einem Lottoticket irgendwann auf einen Streich all ihre finanziellen Sorgen loswerden können. Hinzu kommt, dass in den USA die ansprechenderen Sparprogramme für die unteren Einkommensschichten kaum erreichbar sind, da sie auf einem Mindesteinkommen basieren oder vom Arbeitgeber mitgetragen werden müssen. Das kann durch einen Arbeitsplatz, bei dem nur der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wird, oftmals nicht erreicht werden. Aus dieser Problematik ist jetzt ein Ansatz entwickelt worden, mit dem Lottospieler Scheine kaufen können und das Geld, das sie ausgeben, wird für sie angespart.

Lottospielen als Geldanlage

Die Firma Doorway To Dreams arbeitet mit Genossenschaftsbanken zusammen, um dies zu ermöglichen. Die Idee ist, den Nervenkitzel des Spieles beizubehalten und die Menschen gleichzeitig zum Sparen zu animieren, sie also über den menschlichen Spieltrieb und die eigentliche Unvernunft dazu zu kriegen, etwas langfristig Sinnvolles zu tun. Es wird ein bestimmter Betrag eingezahlt und mehrmals im Monat werden kleine Preise vergeben. Einmal im Monat wird zusätzlich unter allen Einzahlern ein einmaliger Preis mit einer Gewinnnummer verlost. Allerdings hat man schnell gemerkt, dass es mit kleineren Gewinnen, die mehrmals pro Monat ausgeschüttet worden sind, kaum Spieler begeistert werden können. Es ist festgestellt worden, dass die Menschen bei kleineren Gewinnen nicht sehr spielfreudig sind. Auch gute Zinssätze allein bewegen die Menschen nicht zum Sparen. Also wurde das System dahingehend verändert, weniger Preise auszuschütten, dafür den Gewinn deutlich zu erhöhen – auf bis zu 100.000US$! Und schon haben wieder mehr Menschen mitgespielt. Das gleiche kann man übrigens beobachten, wenn z.B. die MegaMillions oder Powerball rekordverdächtig hoch liegen.

Kleine Preise mit großer Motivation

Damit das System langfristig zu mehr Geldanlage führt, gibt es natürlich neben dem großen Preis – wie beim normalen Lotto auch – ebenfalls viele kleine Preise. Zahlt man beispielsweise 25 US$ ein, kann man bis zu 100 US$ gewinnen. Es hat sich nämlich herausgestellt, das 100 US$ gerade genug Geld als Gewinn zu sein scheint, um die Menschen weiter zum Spielen zu bewegen und damit zum Sparen zu bringen. Bei weniger Gewinnsumme konnte ein Rückgang der Spielbeteiligung beobachtet werden. Als Ergebnis dieser Entwicklung hat man sich überlegt, wie man noch mehr Menschen zum Spielen bringen kann. Damit noch mehr Menschen erreicht werden können, sollen die Sparer ihre Scheine auch an jedem Lottokiosk um die Ecke kaufen können. Bisher ist das nicht möglich. Man geht aber davon aus, dass ein Lottosystem, welches ähnlich zu den bekannten Lotterien funktioniert, die gleiche Spielfreude bewirken kann, wie es die „großen“ Lotterien können. Das haben die ersten Versuche gezeigt.

Das Sozial-Lotto

Führt man den Gedankengang weiter, lässt sich das Potential des Sozial-Lottos erkennen: Zeigen mehr Menschen Interesse an so einer Form der Lotterie, spielen mehr Leute mit. Dadurch können dann auch größere Jackpots ausgezahlt werden. Und mit größeren Jackpots, das ist bekannt, spielen auch wieder mehr Menschen mit. Es ist also eine clevere Idee, die sobald sie richtig startet, Menschen zum Einzahlen bewegen kann und damit gleichzeitig, mit besseren Zinssätzen als bei einer normalen Bank, ihre Spieler entlohnt. Und ihnen natürlich eine Chance auf den ganz großen Gewinn ermöglicht, mit dem auf einen Schlag alle finanziellen Sorgen erledigt werden könnten. Nach einem guten Start und einigen Problemen auf dem Weg, geht man heute davon aus, dass für den langfristigen Erfolg der Sozial-Lotterie der Verkauf am Lottokiosk unumgänglich ist. Man geht nach Berechnungen davon aus, dass der Start der Lotterie am Kiosk zum Jahre 2015 realistisch ist. Wir hoffen natürlich, es setzt sich durch, schließlich wäre so eine Sozial-Lotterie ein wirksames Mittel um mit Spannung und Spaß am Spiel etwas wirklich Nachhaltiges und Sinnvolles zu erschaffen. Was denkt ihr? Sagt uns doch mal eure Meinung dazu. Findet ihr den Ansatz gut?

Mirco

Exklusive Produkte und Luxusgegenstände haben mich schon immer fasziniert. Wohl auch deshalb bin ich selbst begeisterter Lottospieler und werfe als Blogger in meinen Artikeln einen Blick hinter die Kulissen der Millionenjackpots und Lottogewinner.

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bisher über 74,9 Millionen Euro
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Herr
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